Was stimmt nicht mit Budgetierung und Planung?
Um typische Herausforderungen in der Finanzplanung und -analyse (FP&A) wie zeitaufwändige Prozesse, begrenzte Datenverfügbarkeit und Silodenken zu meistern, benötigen Unternehmen integrierte Planungslösungen. Die Plattform von Apliqo optimiert Arbeitsabläufe, ermöglicht den Zugriff auf relevante Daten und fördert die Zusammenarbeit – für eine effektive und fundierte Entscheidungsfindung.
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Dies lässt sich erstens durch das geschäftliche Umfeld erklären, das im Laufe des letzten Jahrzehnts zunehmend dynamischer und komplexer geworden ist, was die Planung und Budgetierung anspruchsvoller macht. Zweitens gaben viele Entscheidungsträger auch an, dass die Qualität ihrer Planungsergebnisse nicht gut genug sei und strategischen Aspekten im Planungsprozess zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt werde. Was sind die Gründe dafür und wie können diese Mängel behoben werden?
Einer effizienten Finanzplanung stehen viele Hindernisse im Weg. Viele Unternehmen scheitern bereits an der allerersten Hürde. So geben beispielsweise 76 Prozent aller befragten Unternehmen an, dass sie schlichtweg nicht genug Zeit für den komplexen Planungsprozess haben, da alle Ressourcen für die Bewältigung ihrer Kernaufgaben im Tagesgeschäft eingesetzt werden müssen. Jedes dritte Unternehmen beklagt einen unzureichenden Zugang zu den notwendigen Betriebsdaten und Finanzparametern. Jedes vierte der befragten Unternehmen verfügt über kein ausreichend großes Budget, um eine weitreichende Verbesserung seines Planungsprozesses herbeizuführen. Um eine nachhaltige Verbesserung des Planungsprozesses zu erreichen, müssen daher folgende Faktoren erfüllt sein:
Die Durchführung des Planungsprozesses muss sowohl effizient als auch schnell sein
Ein angemessener Zugriff auf die erforderlichen Daten muss gewährleistet sein
Eine kostengünstige Umsetzung der Verbesserung muss möglich sein
Zeitfresser Excel
In den von Cubewise befragten Unternehmen dauerte der durchschnittliche Budgetierungsprozess drei oder mehr Monate, während allein das Sammeln und Aufbereiten der Daten einen Monat und länger in Anspruch nahm. Der Hauptgrund für diesen Umstand ist schnell gefunden: 86 Prozent aller Unternehmen setzen bei ihrem Planungsprozess nach wie vor stark auf Excel. In einem Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern sind durchschnittlich rund 400.000 Excel-Tabellen im Umlauf. Kein Wunder also, dass bei der Datenverarbeitung so viel Zeit verloren geht. Integrierte Planungslösungen stellen hier eine gute Alternative dar. Sie lassen sich schnell und kostengünstig in bestehende IT-Systeme einbinden und sorgen für eine effiziente Durchführung der Finanzplanung und Budgetierung.
Klare Anforderungen
An die Finanzplanung werden vielfältige Anforderungen gestellt. Rund drei Viertel aller Unternehmen halten es für wichtig, dass Planung und Budgetierung die Verwaltung von Finanzinformationen vereinfachen. Die Hälfte der Entscheidungsträger gab an, dass dies in erster Linie der Schlüssel zum Wissenstransfer zwischen der Finanzabteilung und der operativen Führungsebene des Unternehmens sei. Mehr als die Hälfte wünscht sich eine Automatisierung von Kernprozessen bei gleichzeitiger Einbindung von Informationen aus verschiedenen Quellen in den Analyseprozess.
Von den Besten lernen
Ein Blick auf die Ergebnisse der Cubewise-Studie zeigt, welche Faktoren und Methoden für den Erfolg der Unternehmensplanung entscheidend sind. Als ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Best-in-Class-Unternehmen stellte sich der Einsatz einer treiberbasierten Modellierung heraus, die sich als besonders wichtig für die Umsetzung und Ausführung der Unternehmensstrategie erwiesen hat.
Um den Wert des Planungsprozesses zu steigern, der ansonsten ernsthaft infrage gestellt wird, hat sich die Methode der Szenario-Modellierung bewährt. Dadurch konnte der Prozess insgesamt transparenter, effizienter und effektiver gestaltet werden.
Mit einer integrierten Planung werden die verschiedenen Teilpläne – wie Personalplanung, Investitionsplanung (Capex) sowie Vertriebs- & Bedarfsplanung – zu einem Gesamtplanungsmodell (GuV, Bilanz, Cashflow) verknüpft (oder vereinheitlicht). Dadurch lässt sich die Planungsqualität wesentlich steigern, was wiederum die Akzeptanz des gesamten Planungsprozesses im Unternehmen erhöht und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen fördert. Generell zeigen die Ergebnisse der Studie, dass eine integrierte Planung zu einer besseren Performance führt.
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